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Jahresplanung
Manni´s Blog
Ein schauriges Drama Drucken E-Mail
Donnerstag, 9. April 2009

„Der Landsknecht verfluchte sein Pech. Immer musste er unangenehme Kommandos haben, wenn einmal etwas richtig Lustiges in der Kaserne geschah. Er konnte die Lachsalven der Kameraden dort drinnen in der Wachstube hören, wo sie sich mit dem Judenkönig vergnügten. Und hier musste er nun allein hinter ihm saubermachen.

Widerwillig nahm er die Geißel vom Steinpflaster hoch und schlug sie auf den Boden, damit das Blut und die Fleischfetzen abfielen. Die breiten Lederriemen knallten hart, und die Bleistücke, die in die Enden eingeknüpft waren, prasselten auf die Steine. Er sah sie prüfend an, fand sie annehmbar und trug sie an ihren Platz unter der Treppe. Dann begann er den Pfeiler abzuwaschen, an dem er noch den ganzen Hof zu kehren. Er steckte den Schwamm an einen Stock und zog ihn auf den Steinplatten hin und her. Es war merkwürdig, wie weit das spritzen konnte, wenn jemand eine Geißel mit dem rechten Nachdruck schwang. Endlich hatte er alles zusammengefegt und füllte die Schaufel mit einem schmutzigen Brei von Sand, Wasser, Blut und Hautfetzen, die er in die Ablaufrinne kippte. Dann schleuderte er die Putzgeräte in die Rumpelkammer, strich sich die Schweißtropfen aus der Stirn und eilte zu den anderen in die Wachstube. Da drinnen war ein unbeschreibliches Juchhe.“ (aus Bo Giertz, Mit eigenen Augen).

Man muss schon ziemlich abgebrüht sein, wenn einen das nicht packt. Dabei wird ja nicht etwa die Geißelung erzählt, sondern nur das Saubermachen danach, - erzählt nicht etwa mit den Augen der Mutter Jesu, sondern aus der Sicht eines hartgesottenen Soldaten, der nur den einen Kummer hat: Ich komme zu spät zum gemütlichen Teil. Da möchte man in die Menschheit hineinrufen: Warum habt Ihr ihn so brutal zu Tode gefoltert? Woher dieser Sadismus, und wohin alle Humanität? Was hat er Euch getan? Die Antwort: dieser Jesus stört, er provoziert uns.

(Siegfried Kettling, „… und Ihr sollt auch leben“)

 
Tohuwabohu vs. Stille Drucken E-Mail
Dienstag, 28. Oktober 2008

In den Kaufläden mischt sich ein seltsames Bild aus Lebkuchen und Kürbisköpfen, Engeln und Hexen. Weihnachten und Halloween treffen in diesen Tagen aufeinander wie Dr. Jekyll und Mister Hyde.

In diesem Tohuwabohu tut es gut sich auf etwas Unüberhörbares einzulassen … Stille.

Bekanntlich liegt in der Ruhe die Kraft. Im Griechischen heißt Kraft „dynamos“. Die Ruhe ist dynamisch und hat nichts mit Langeweile zu tun. Gerade wenn ich verstumme, kommt jemand anderes zu Wort. Überzeug Dich selbst. Gönn Dir Stille Zeit mit Gott.

 

 
Tohuwabohu vs. Stille Drucken E-Mail
Dienstag, 28. Oktober 2008

In den Kaufläden mischt sich ein seltsames Bild aus Lebkuchen und Kürbisköpfen, Engeln und Hexen. Weihnachten und Halloween treffen in diesen Tagen aufeinander wie Dr. Jekyll und Mister Hyde.

In diesem Tohuwabohu tut es gut sich auf etwas Unüberhörbares einzulassen … Stille.

Bekanntlich liegt in der Ruhe die Kraft. Im Griechischen heißt Kraft „dynamos“. Die Ruhe ist dynamisch und hat nichts mit Langeweile zu tun. Gerade wenn ich verstumme, kommt jemand anderes zu Wort. Überzeug Dich selbst. Gönn Dir Stille Zeit mit Gott.

 

 
abgefaaaaaaahren!!!! Drucken E-Mail
Montag, 29. September 2008

Die Frustration über den Abstieg des "Clubs" hemmte nun doch in letzter Zeit ein wenig die Blogeinträge bei mir ... maja, zumindest ist´s mal ne andere AusredeZwinkernd. Aber was am Samstag in Jocketa abging, war der glatte Wahnsinn!!! Seifenkisten, die auf der Strecke stehen blieben, traten gegen Seifenksiten an, die kaum zu bremsen waren. Mit einem waghalsigen Stunt wurde ein Vehicle sogar gegen nen Baum gesetzt. Es blieb mir nichts erspart: Qualmender Auspuff, Seifenspender statt Mercedesstern, Techniker mit vollem Einsatz und Cheerleader mit perfekter Performence.

Danke an Alle, die mit gemacht haben!!!

 

Manni

 
Eine Dose Mittleid für Manni Drucken E-Mail
Montag, 19. Mai 2008

krck...pfsst...gluckgluckgluck...oohhhh! Ja es schmerzt sehr: Der 1. FC Nürnberg ist abgestiegen. Obwohl WIR eine ziehmlich geile Mannschaft hatten (die beste seit Jahren), trafen WIR einfach nicht das Tor! Als Club-Fan habe ich in dieser Zeit sehr viel aushalten müssen und auch viel gelernt. Hier nun ein wenig aus meiner gewonnen Weisheit:

 

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